Mirja u Minnig landen einen „Glücksträffer“

12. September 2011
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CD-Taufe: Sa, 24. September im La Cappella Bern

Gibt man bei Google das Wort „Glückstreffer“ ein, so stösst man auf Singlebörsen, Liebesfilme, Dartclubs und Übersetzungstools. Zu den 142‘000 Treffern gesellt sich ab September 2011 auch das neue Programm von Mirja (Mirjam Gygax) u Minnig (Jack Minnig).

In 15 Liedern, garniert mit viel Witz, Cajon, Gitarre, Piano und Loop-angereichert, erzählt das TroubaDuo in seinem zweiten Programm von den Höhen und Tiefen des Lebens im Allgemeinen und im Speziellen.

Mit Mirja u Minnig wird die Bühne zum „Tatort“ für allerlei „bürokratischen Blödsinn“ und das „heudehafte“ Happy End der „Szenen einer Ehe“ zum „Glückstreffer“. Während Minnig seinen Frust über das Singleleben in „Hopfe u Malz“ ertränkt, erhofft sich Mirja mehr „Pralinés“ vom Gigolo. Zu ihrem Pech will der aber nur „Spieli spiele“ und hat das Kleingedruckte der „Gebruchsawisig für ne Frou“ nicht gelesen – es war ja auch in „nöidütsch“ und „soutumm“ verfasst.

 

Ebenso schmackhaft wie delikat bewegt sich somit das Berner TroubaDuo zwischen Singlebörsen, Liebesfilmen, Dartclubs und Übersetzungstools und reiht sich nahtlos in die googleschen Glückstreffer ein. Nur: Während diese 142 000 Einträge bloss Glück versprechen, beschert es jener Hundertzweiundvierzigtausendunderste von Mirja und Minnig auch wirklich – sei es auch nur, für einen Abend. 

Musik, Texte: Mirja u Minnig

 

Coaching: Peter Freiburghaus