Christoph Brassel

Wenn die nicht-zweckhafte Lebendigkeit und die poetische Kommunikation von den allgegenwärtigen zweckgerichteten Reflexen und „Sachzwängen“ überrollt zu werden drohen, ist es Zeit, diese Sphäre von Freiheit mit Text, Musik und Gesang, etc., erst recht in Anspruch zu nehmen und zu kultivieren. Im Spannungsfeld dieses Grundthemas kommen meine Lieder teils völlig verspielt und surreal, teils aber auch ausgeprägt politisch daher. Nie sollen sie jedoch zu blossen Vehikeln für „aufrüttelnde“ Inhalte verkommen.

Auf der sprachakrobatischen Gratwanderung zwischen jammerndem Bierernst und postmodern-spassiger Lifestyle-Beliebigkeit sind Abrutscher auf die eine oder andere Seite nicht zu vermeiden. In solchen Situationen drängt sich die Erkenntnis auf, dass wir die Welt nur dann in ihrer ganzen Tragweite ernst nehmen können, wenn wir sie nicht ganz restlos ernst nehmen.

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Stilrichtung

Gesang und Akustik-Gitarre. Balladen, die ab und zu ein erfrischendes Bad in schrägen Harmonien nehmen.

Aktuelles Programm

„Nobody Niemer und die Öpper-class“

Frühere Programme

„Wirtschafts-Leaderabend“
„Das Teil und seine mega Folgen“

Diskografie

“Nüt und no vil meh”
“Das Teil und seine mega Folgen”