Château Chansons 2022

Am letzten Samstag-Abend im Oktober konnten wir die diesjährige Ausgabe von Château Chanson geniessen – bereits die achte. Auch dieses Jahr führte Ruedi Stuber durch das Programm. Neben der seinen sehr persönlich gestalteten Vorstellung der Auftretenden erzählt er uns einiges über die Tradition der Schweizer Liedermacher:innen, vor allem in Solothurn.

Das Konzert begann mit dem erfrischenden, herzlichen Auftritt von Irene Mazza, die uns ihre Lieder in verschiedenen Sprachen präsentierte, darunter kongolesisch. Sie erzählte vom chaotischen, nicht kategorisierbaren Leben, von klebriger Liebe und einem Eisbecher voller Schmetterlingseis.

Klaus Estermann stelle sich als grossen Küchenchef vor, der zwischen den Aktivitäten am Herd gerne aus dem Fenster schaut und sinniert, was es da zu sehen gibt: Wetter für alle und Vögel, die vielleicht auch Bären sein könnten.

 

 

 

Den Abschluss des ersten Blocks machte Ursina. Die Singer-Songwriterin begeisterte mit feinsinnigen, sphärischen Liedern auf Rätoromanisch. Sie wurde von Florian Egli am Bass begleitet.

Wie immer traf man sich bei einem leckeren Essen zum Gespräch und Austausch.

 

Der zweite Block wurde von Alice Looper eröffnet. Die Walliserin legte auf ihrem Loopgerät einen Teppich aus mehreren Stimm-Lagen, über die sie dann ihre Lieder sang. Untermalt wurden ihre Stücke von Rafael Gunti am Bass.

Christoph Bürgin und Mischa Hafen übernahmen die Bühne mit ihren Liedern, an diesem Abend mehrheitlich über die «Chlystadt» Schaffhausen, aus der sie kommen. Historisches und Anekdotisches in einem tollen musikalischen Kleid.

 

Den Abschluss machte 2022 Manuel Stahlberger. Er erzählte uns, am Beamer untermalt mit seinen Zeichnungen, von der lahmen Ente. Seine Lieder, die er sehr lakonisch vorführt und die zwischen beissendem Zynismus und einer grossen Traurigkeit changieren, entliessen uns nachdenklich in die Nacht.

 

 

Weiter Bilder findet ihr auf der Website vom Château Chanson

 

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