Stefan Heimoz – Us dr Gofere

Zum 20-Jahre-Kleinkunstbühnen-Jubiläum veröffentlicht der Berner Liedermacher Stefan Heimoz das Album „Us dr Gofere“. Somit erscheint sechs Jahre nach der „Eselsbrügg“ sein sechstes Album, wieder beim Narrenschiff-Label.

Die 16 neuen Lieder sind „aufs Maximum reduziert“: Wie bei den Auftritten einfach mit Gitarre und Gesang gespielt und gesungen, wobei die Gitarre ab und zu als Perkussions-Instrument dient… Heimoz singt unter anderem davon, wie man sich als „analoger Mensch“ in einer digitalen Welt zurechtfindet („Algorithmus-Blues“, „Bitte bewärte!“).

Der 51-jährige Chansonnier macht sich humoristische Gedanken übers Älterwerden („60i u meh“) und hat als dreifacher Familienvater ein Lied für den ersten Schultag seiner Tochter geschrieben („Dokterhuet & Awaltstitel“). In „Vetterliwirtschaft“ nimmt der Berner Oberländer die Vetternwirtschaft (nicht nur im Oberland) aufs Korn. Und immer wieder betont er, dass das „Miteinander“ klüger ist als das „Gegeneinander“ („E Vikar & e Fakir“, „Im Stadt-Land-Grabe“). Das mag naiv klingen, aber ist das Gegenteil nicht noch naiver?

Meistens als Solo-Künstler unterwegs, hat Heimoz in den letzten Jahren immer wieder die Zusammenarbeit mit anderen Liederdichtern, Schriftstellern und Slam-Poeten gesucht, oder stand auch als Mundart-Gastsänger eines Frauenchors auf der Bühne… Auch 2021 sind ein paar Highlights geplant, u.a. die „Troubadoure in Thun“ in der Alten Oele am 28. Mai mit Schertenlaib und Jegerlehner, Nils Althaus u.a. Oder das „Liedermacher-Gipfeltreffen“ mit Lorenz Sommer (Ex-Tschou Zäme) auf dem Niesen am 14. Oktober.

Die aktuellen Konzertdaten sind jeweils auf www.stefanheimoz.ch ersichtlich. Das Album ist als CD und auf allen Streaming- und Download-Plattformen erhältlich. Aufgenommen wurde es „live“ (ohne Overdubs) im Pilgrim Studio Winterthur.

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